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gerbung

ziel der gerbung ist es,die noch fäulnisfähige,eiweißhaltige blöße mittels gerbung haltbar zu machen,so dass daraus eine lederfaser entsteht.die räume der eiweißhaltigen hautfaser(kollagen) werden mit gerbmitteln in den freien zwischenräumen so vernetzt,das wasser austreten muß und der gerbstoffe gleichzeitig die brücke zu den einzelnen kollagenfasern bildet.

pflanzlich gegerbt (mimosa,valonea,eichenrinde) für oberleder und sohlenleder               mineralisch gegerbt (alaun oder chrom) für oberleder und bekleidung                           fettgegerbt  bei wildleder,fenster und autoleder 

 

gerbung grube
grubengerbung ist die älteste,wird vorallem bei sohlenleder gemacht.häute werden in unterschiedlichen zeitabschnitten in immer neue gruben mit stärker werdender gerbbrühenkonzentration gelegt. somit hat die haut zeit,langsam die gerbstoffe aufzunehmen.ginge es zu schnell,wäre die haut totgegerbt.
glasen
glasen nennt man das entfernen des narbens von der brandsohle im dampfen zustand mittels gebrochenem glas .dieser vorgang ist sehr wichtig,weil sonst 1.ten kein fußschweiß aufgenommen werden kann und 2tes die brandsohle schneller brechen würde. der prozeß glasen findet aber auch nochmal beim klassischen lederbodenausputz statt und zwar im nassen zustand,um dem seitlichen schuhboden eine glatte, feine oberfläche zu verleihen.
grube faß
faßgerbung geschieht im schnelldurchgang.die häute liegen in fässern und werden geschleudert.im fass befinden sich stöcke ,die das leder leder schlagen um somit die gerbstoffe besser aufnehmen zu können.für felle und bälge.