L
- lackleder
- als lackleder bezeichnet man leder ,die nach der gerbung mit einem lack versehen werden.meistens erfolgt ein kaltlackauftrag der aus polyurethan besteht und farblos ist,durch das hinzugeben von farbpigmenten stehen farbige lackleder.die trägermaterialien sind vielfältig,es können ziege,kalb,rind oder pferd sein.es ist sehr glänzend,hat aber durch den lackauftrag jede atmungsaktivität verloren und es entstehen aufgrund des künstlichen auftrags schnell risse oder biegefalten im gehfaltenbereich.
- lederfärbung
- die färbung der leder erfolgt vorwiegend in rotierenden fässern oder in trommelmaschinen. neben der durchfärbenden faßfärbung gibt es auch weniger bedeutsame färbeverfahren: färben in der haspel, in der durchlauffärbemaschine oder die bürst- oder spritzfärbung. meistens wird in einem weiteren arbeitsgang noch gefettet und anschließend getrocknet. es gibt drei hauptmethoden: anilinfärbung (transparenfärbung), semi-anilinfärbung (leicht pigmentiertes leder) und die pigmentfärbung (deckfarbenzurichtung).
- lederhaut
ist der hautpart ,aus dem leder hergestellt wird.das obere drittel,ist der spätere narben,der ein sehr feines oder sehr grobes porenbild,je nach tier haben kann.der untere teil,die retikularschicht,ist die trägersubstanz des späteren leders,die für elastizität und reißfestigkeit verantwortlich ist.sie besteht zum großen teil aus eiweiß.
epidermis = oberhaut,wird beim gerben entfernt
lederhaut = 1/3 papillarschicht(warzenartig),ist später die narbenseite mit oder
ohne porenbild= 2/3 retikularschicht(netzförmig),ist die grundsubstanz des leders
unterhaut = verbindung mit muskeln,fettgewebe,wird entfleischt
- lederherstellung
um leder herzustellen,durchläuft die haut folgende prozeße.
wasserwerkstatt gerbung zurichtung
sie können jeweils unter die einzelne unterpunkte gehen,dort ist alles ausführlich erklärt.